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Trading-Setup

Keep-it-Simple 

Das Setup beruht auf einer im Kern sehr einfachen Philosophie, die bei korrekter Anwendung erstaunlich zuverlässig funktioniert und in praktisch auch sehr einfachen Umgebungen (nur Notebook mit Chartbild) funktioniert.
Es werden daher keine weiteren Indikatoren zur Hilfe genommen und sich allein auf das Chartbild konzentriert, auch wenn die Versuchung groß ist dies zu ergänzen.

Entry

  • Suche einen Grund-Trend mit Trendkanälen
  • Trade nur an den Extrempunkten im Trendkanal in Trend-Richtung
  • Nutze einen Pyramiden-Setup mit Gewinn-Mitnahmen d.h. schrittweisen Einstieg mit jeweils 0.04 Volume-Positionen (US100)
  • Ausbrüche aus einem Kanal als extreme Übertreibungen können mit einer Gegenposition eröffnet werden bzw. für Gewinn-Mitnahmen genutzt werden, wenn die Pyramide bereits aufgebaut worden ist
  • Handele immer Top-Down d.h. was ist der M30-Kanal, danach der M15-Kanal bis zum M1-Kanal. Optimal sind die im Setup sich gegenseitig bestätigende Signale aus verschiedenen Zeiteinheiten. Die Toptrades sind die M30 fokussierte mit M1 optimierten Setups
    • Unterscheidung zwischen kurzfristigen und mittelfristigen/stabileren Trend-Bewegungen. Dies sind durch die Zeit und durch die Volatilität gekennzeichnet im Kanal
    • Voranalyse am Abend immer auf größerer Zeitebene, Tradings am Tag dann auf kleinerer Ebene
  • Ausbrüche aus den Trendkanälen neben Extrem-Positionen am Trendkanal sind die lukrativsten Setups und sollten erkannt werden
  • Todeszonen identifizieren und vermeiden d.h. klassisches "Overtrading". Diese kosten regelmäßig Performance
    • Einstiege nur in Trendrichtung
    • Stoppkurse nicht zu schnell nachziehen oder gezielt in Gegenposition des Trendkanals schließen
    • Lernen zu "Warten" und auf der "Lauer" zu sein für einen guten Einstieg entsprechend der Regeln insb. von den größeren Zeiteinheiten aus betrachtet. Der Wechsel von Minutencharts auf 30min-Charts ist immer wieder sinnvoll.

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Exit

  • Ausbrüche aus dem Kanal sind Richtungswechsel mit neuem Kanal und mit anfänglicher gleichbleibender Volatilität d.h. Kanalbreite wird initiiert mit der vorherigen Breite
  • Stoppkurse können in diesem Setup immer mit 20% von der Kanalbreite abgesichert werden d.h. mit einem guten CRV.  Stoppkurse werden als Trailing-Stopps nachgezogen immer auf den letzten Richtungswechsel
  • Pyramiden-Setup: Ab der 3. Position wird am Extrempunkt des Kanals eine Position wieder aufgelöst, um Gewinnmitnahmen sicherzustellen
  • NIEMALS eine Position ohne Stopp-Level eingehen
  • Mehrere kleinere ausgestoppte Positionen bei kleinem Risiko sind besser als eine große Position mit sehr großem Risiko (Trefferwahrscheinlichkeit liegt bei dem Markt <50% und ist nur profitabel bei guten CRV-Werten)
  • Target-Profit-Stopps für die Trendbegrenzungen bewusst setzen und nutzen für Teil(!)-Verkäufe

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Trading-Zeiten

  • Zeitpunkte für sekundäre kleinere Trend/Vola-Wechsel sind häufig zu bestimmten Zeitpunkten, wo man dann auch ONLINE sein sollte:
    • 15:15-15:30 Uhr
    • 17:00 Uhr
    • 18:30 Uhr
    • 20:15 Uhr
  • Relevante News-Zeitpunkte und Bekanntmachungen im Vorfeld prüfen insb. Inflationszahlen sind aktuell hoch interessant. Diese gehören zu einer guten Vorbereitung des Trading-Setups dazu!
  • Over-Night-Trading sind in der Regel nicht gut nutzbar, 02:20 Uhr ist hier aber häufig ein kleinere Vola/Wende-Punkt
  • Zwischen 08:00 und 15:15 Uhr sind überproportional viele Fehl-Ausbrüche und sollten in Summe vermieden werden insb. durch zu geringes Trading-Volumen am Markt

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Leverage und Margin-Werte

Da das Trading-Depot gegenüber dem Investment-Depot nur sehr klein ist, sind sowohl die Margin als auch die Leverage-Werte relevant d.h. die vorhandenen Hebel. Bei Chartbetrachtungen werden immer die Pip-Werte genutzt statt die €-Werte, um sich je nach Kontrakt/Trading-Volumen (Größe) eigene Umrechnungen durchführen zu können.

 

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Chartbild und Nutzung

Farbcodierungen der Trend-Kanäle mit unterschiedlicher "Dicke" unterstützen die grundsätzliche Chart-Analyse und Nutzung des Setups und Anwendung des Regelwerks:
  • M30: Rot: 6px dotted
  • M15: Orange: 3px dotted
  • <=M5: Blau: 1px dotted

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Automatisierungen

 
Lassen sich die Kanäle/Trends nicht automatisch berechnen und darstellen?
  • Positions-Setups in Trend-Richtung könnten automatisch über die XTB-Schnittstelle eingegangen werden, ebenso wie der zeitliche Abgleich und die zugehörige Risiko-Adjustierung?
  • Ausbrüche aus den Trendkanälen neben Extrem-Positionen am Trendkanal sind die lukrativsten Setups und sollten erkannt werden können?

Lassen sich bestimmte Setups nicht Stunden vorher bereits durch eine Trap abfangen, ohne dass man die ganze Zeit "online" sein muss?

    • Trendbruch-Stopplinie mit 20% Puffer (SELL)
    • Buy-Limit-Stopp in Trendrichtung (BUY)

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Nutzungs-Szenarien der Börsensoftware ShareHolder

Hier nochmals die Szenarien, wie und warum ich ShareHolder als Börsensoftware in diesem Setup nutze:

Szenario: (Automatischer) Datenabgleich zu den Konten für anschließende Auswertungen

  • Automatischer Tradingabgleich der Kontenbewegungen und Transaktionen vom XTB-Broker
  • Automatischer Datenabgleich von den JustTrade-Transaktionen
  • Trading-Auswertungen auf Tages/Wochen/Monatsebene zur Ergebnis-Absicherung
  • (Nach-)Dokumentation der Trades um systematische Fehler zu finden und für sich selbst zu beseitigen