Shareholder R/2 Börsensoftware
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Verwaltung von Depots

In SHAREholder können mehrere User-Depots verwaltet werden. Jedes Depot kann mehrere Depotkonten haben wie Consors, Flatex, DiBa, Sparkasse usw. Alle Anzeigen und Einstellungen beziehen sich immer auf die aktuelle User-Depotdatei. Die Überlagerung von Entwicklungen unterschiedlicher User-Depots ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht automatisch möglich.

Um ein neues User-Depot anzulegen, finden Sie im Hauptmenü unter Depot / Neu einen entsprechenden Menüpunkt.

  • Depotdateien werden mit der Endung ".Depot2" im Datenverzeichnis von SHAREholder abgelegt. So hat beispielsweise das Musterdepot den Namen "Musterdepot.Depot2".
  • Das Depot kann durch ein Passwort geschützt werden und führt dazu, dass bei jedem Laden/Maximieren von SHAREholder das Kennwort abgefragt wird.
  • Welches User-Depot beim Programmstart geladen wird, ist über das Hauptmenü.Einstellungen.Standarddepot festzulegen.

Anzeige und Einstellungen Depotkonten

Sie gelangen zur Kontenverwaltung über die Toolbar "Konten" oder über das Hauptmenü Einstellungen / Konten.

Kontenliste

Um ein weiteres Konto anzulegen muss auf der rechten Seite der Button "Hinzufügen" gewählt werden, danach ist sofort der Name des Kontos erfragt. Anschließend sind die Detaildaten einzupflegen.

Kontobestand

Intern wird ein sogenanntes Startkapital gespeichert. Da dieser Wert vom User aber nur sehr schwer kontrolliert werden kann, ist die Eingabe eines Kontobestandes möglich, der den internen Cashbestand des Kontos wiederspiegelt. Der Anfangsbestand wird nach Neueingabe intern neu zurückgerechnet.

Währung

Für eine spätere Version ist die Führung von Auslandskonten vorgesehen.

  • Die Funktion steht so noch nicht zur Verfügung. Es können daher praktisch effektiv nur €-Konten geführt werden.

Gebührenmodell des Kontos

In SHAREholder werden im Transaktionseingabeformular die Gebühren automatisch nach der Wertsumme, Gebührenmodell und dem Handelsplatz (für die Courtage) berechnet. Um diese Berechnungen durchführen zu können, müssen für das verwendete Konto das Gebührenmodell bekannt sein.

Die Speicherung des Gebührenmodells erfolgt immer im Staffelgebührenmodell mit Mindestprovision und Grundgebühren. Sollte das eigentlichen Modell davon abweichen, so ist leider eine manuelle Transformation vorzunehmen.

Staffelgebührenmodell bedeutet dabei, dass Wertgruppen (Von-Bis) gebildet werden mit zugehörigem Staffelprozenten. Die Prozentangaben erfolgen dabei mit Prozent/100. Der Wertebereich liegt damit zwischen 0 bis 1.

Bei den Provisionsmodell sind nur die festen Gruppen (FAX, Internet und Telefon) zulässig. Die Eingaben des Provisionsmodells erfolgen fürs Inland und Ausland getrennt. Hierzu die zugehörigen Reiter am oberen Formularrand wählen.

Die Gebührenberechnung erfolgt dabei nach folgendem Modell:

  • (Internet|Telefon|Fax).Grundgebühr + Staffelprovision.Prozent
  • Prüfung der Mindest/Maximalprovision auf Basis der passenden Staffelprovision
  • Prüfung der (Internet|Telefon|Fax).Mindestprovision


Im obigen Beispiel ist eine Staffelung definiert.

  • Die Auslandsprovisionen finden im aktuellen Release noch keine Verwendung.

Sondertarife z.B. für Heavy Trader

Es gibt kein zusätzliches System zur Abbildung für Heavy Trader, d.h. da das Modell erst ab einer definierten Tradeanzahl greift sind bereits Transaktionen auf einem definierten Konto vorhanden. Hiervon abzuweichen und ein neues Depot zu eröffnen macht keinen Sinn. Es sollte somit der Rabatt in das zuvor bestehende Konto eingearbeitet werden. So werden beispielsweise bei Comdirect ab 125 Trades pro Halbjahr Sonderkonditionen eingerichtet von 15% Rabatt zeitlich befristet für das nächste Halbjahr. Diese müssen so auf die Staffelprovision.Prozenz x 0.85 als auch bei den Grundgebühren, Mindestprovisionen, Min, Max eingerechnet werden. Das Konto sollte dann beispielsweise mit "HT" gekennzeichnet werden. Nachträgliche Bearbeitungen von alten Trades führen dann natürlich zu falschen Berechnungen und sollten nur unter Prüfung der Gebühren geändert werden.