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Internetvariablen werden genutzt, um intern dynamische Variablen zur Speicherung von nicht temporären Daten zu erlauben. So wird oft auf Internetportalen ein interner Zugriffsschlüssel für die einzelnen Titel benutzt, um Details insb. Charts und Kursdaten zu diesem abzurufen. Damit diese speziellen Zugriffe möglich werden, können über vorgeschalteten Internet-Variablen entweder manuell oder automatisch pro Titel die Daten hinterlegt werden.

Automatische Zuordnungen und Auflösung von verwendeten Internetvariablen

Am Beispiel eines Optionsscheins: DE000TT2VZZ1

Sollen für ein Optionsschein "DE000TT2VZZ1" die Kursdaten automatisch abgerufen werden, muss der interne Zugriffs-Schlüssel ermittelt werden des verwendeten Portals. Im Normalfall wird nicht direkt die ISIN oder WKN verwendet. Damit muss eine spezifische Internet-Zugriffs-Variable angelegt werden. Am Beispiel von Ariva ist dies bereits getan und angelegt mit der "arivaSecuID[isin]"-Variable.

Jeder Titel hat dabei seinen eigenen gespeichert Wert dieser Variable (Ausprägung). Für den Titel mit der ISIN "DE000TT2VZZ1" ist es beispielsweise für Ariva: 148891834.

Dieser Wert kann manuell in den Stammdaten (s.u.) oder automatisiert aufgelöst werden. Hierfür muss zunächst eine Ziel-URL definiert werden für die Suche zur Auflösung eines Titels. Die Suche basiert dabei im Normalfall auf einer Standard-Suche mit ISIN oder Name des Titels. Diese URL wird dabei intern bei Bedarf abgerufen, wenn noch kein Wert für eine Variable gespeichert worden ist. In diesem Fall eine Suche auf der ARIVA-Seite mit der ISIN mittels: "https://www.ariva.de/search/search.m?searchname={ISIN}"

Wird diese automatisch abgerufen, wird anschließend ein definierter Suchstring in diesem Beispiel "&aic={suchstring}&tool" in der Ergebnisseite (HTML) gesucht.
Der Suchstring wird dabei intern zu einem regulären Ausdruck umformatiert. Soll kein {suchstring} verwendet werden, kann auch ein nativer Regulären Ausdruck (Reg-Ex) genutzt werden.
Websites wie https://regex101.com/ helfen, dabei den richtigen Ausdruck zu finden und auszuprobieren.

In diesem Beispiel wird daher "&aic=(.{1,30})&tool" genutzt d.h. "&aic=" muss einleitend stehen, danach beliebige 1..30 Zeichen und abschließend "&tool".
Somit wird aus dem HTML-Code "148891834" extrahiert, da immer die erste Matching-Group (Group 1) genutzt wird. Diese muss daher auch explizit definiert sein mit den runden Klammern ( ... ). Nur der Ausdruck dazwischen wird genutzt.



Manuelle Speicherung und Zuweisung von Werten für Internetvariablen z.B. der Kennung innerhalb eines Internetportals

Da jederzeit auch eine manuelle Zuordnung möglich ist, soll diese hier auch ergänzend erklärt werden.
Am Beispiel der Auflösung der "arivaSecuID-Schlüssel" für die Nutzung von Titeln/Optionsscheinen in Ariva wird nachfolgend die einfache Schritt-Reihenfolge dargestellt:

  1. Titel in Ariva suchen
  2. Download historische Kursdaten aufrufen und dort den Button „Download“ selektieren mit der rechten Maustaste und im Menü mit „Untersuchen“ aufrufen:

  3. Den Werte der SECU-Hidden-Variable übernehmen und im Stammdaten-Blatt manuell hinterlegen (wie gehabt hier den Doppelklick zu einem Titel nutzen):






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