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Handelsstrategien

Bewertungs-Schemata der persönlichen Handelsstrategie

Kernidee 

Um unterschiedliche Handelsstrategien an der Börse zu vergleichen gibt es eine sehr einfache aber auch effiziente Variante. Hierzu werden im Kern nur die Wahrscheinlichkeit und der durchschnittliche Werte jeweils für die Gewinn-Trades und für die Verlust-Trades benötigt. Diese ergeben jeweils multipliziert und dann zusammenaddiert den Erwartungswert. Dieser ergibt somit das wahrscheinliche durchschnittliche Ergebnis pro Trade, wenn einer eingegangen wird. Multipliziert man diesen Erwartungswert mit der Anzahl der Gesamttrades erhält man so das Gesamt-Ergebnis einer Strategie. Der Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Strategien kann so sehr leicht erfolgen. Mit dieser Vergleichbarkeit ist damit auch die Bewertung einer Strategie möglich.

 

 

Weiterentwicklung für SHAREholder - Börsensoftware

Aus diesem Ansatz ist im Kern folgendes Dashboard als Idee entstanden, um das eigene Setup zu beschreiben im Rahmen eines Trading-Tagebuchs. Die oben skizzierten Ansätze finden sich im unteren Bereich hiermit als Erwartungswerte und Wahrscheinlichkeiten wieder. Um für sich das Trading und die Anlage zu systematisieren werden hierbei zunächst die unterschiedlichen Ziel-Ebenen abgefragt d.h. die Ziele für die persönliche Weiterentwicklung, für den Know-How-Aufbau und für mögliche finanzielle Ziele. Wie man leicht erkennen kann sind die Ziele dabei nicht nur darauf fixiert, ich will steinreich werden und wenig hierfür tun. Im Gegenteil es geht um eine realisitische aber auch kritische Auseinandersetzung mit der persönlichen Motivation und den Zielen. Das formulierte Hauptziel "Erfolgreich ... reiten und gewinnen" ist bitte auch nur als Beispiel zu verstehen.

Darunter bauen sich passend zur Persönlichkeit, finanziellem Spielraum, Know-How entsprechende Trading-Setups ab d.h. wie erfolgt der Einstieg, wie der Ausstieg und wie schätze ich das Kapital.

Erst zum Schluss erfolgt eine nüchternde Betrachtung auf die tatsächlich erreichten Trading-Ergebnisse. 

 

Nach Reduktion auf das in SHAREholder direkt verwendbare und optisch machbare ist damit folgendes Kennzahlen-Board implementiert und kann so für die eigenen Aufzeichnungen und Vergleiche verwendet werden. Es ist zu beachten, dass das in dem Tabsheet "Depotberechnungen" eingestellte Startdatum für die Berechnung verwendet wird. Dieses kann dann z.B. so eingestellt werden, dass nur die letzten 2 Wochen betrachtet werden und damit "Vergleiche" gezogen werden können.  

Trading-Journal z.B. als Wochenanalyse

Unter dem Reiter Depotberechnungen kann ein Wochen-Analyse-Template in Word genutzt werden, was die obrige Kennzahlen automatisch aufnimmt und enthält. Das dann erzeugte Word-Dokument kann so für eine Wochen-Analyse des Tradings verwendet werden. Andere Zeiträume sind selbstverständlich nutzbar und auch sinnvoll je nach Anlagehorizont und -stil. Die in der Dashboard-Idee skizzierten Ziele und Setup-Beschreibungen für den eigenen Trading-Plan sind dann in diesem Word-Template in eigenen Kapiteln zu beschreiben. Wie immer ist dies natürlich nur eine Idee zur Anwendung und es ist hier auch noch sehr viel Stoff für Optimierungen vorhanden.

Im Ergebnis kann so eine eigenständige Word-Datei erzeugt und genutzt (gedruckt) werden:

Trading-Plan und Trading-Konzept - Anomalien in der Entscheidungsfindung

Teil meines persönliches Trading-Konzepts

Ich habe für mich ein persönliches Trading/Anlagekonzept erstellt, was sehr unterschiedliche Aspekte grundsätzlich festhält. Hierzu gehören aus meiner Sicht im Minimum folgende Themen:

  • Trading-Strategie mit den Einstiegs-Kriterien (Entry-Setups) und den zugehörigen Ausstiegs-Kriterien (Exit-Setups) sowie das zugehörige Money-Positions-Management.
  • Aspekte zur Erhöhung der Trading-Qualität
  • Festlegung der eigentlichen persönlichen Ziele d.h. was sind eigentlich meine persönlichen Ziele und was ist die Motivation dahinter? Was will ich wirklich erreichen und was ist mein Ideal?
  • Aufschlüsselung von Erfolgen und dessen Grundlagen
  • Sammlung von mentalen Übungen und Anregungen, um mit den emotionalen Belastungen an der Börse umgehen zu können
  • Anomalien in der Entscheidungsfindung

Ich möchte nicht mein Trading-Konzept publizieren, da dies eine sehr persönliche und invididuelle Grundlage hat. Dennoch würde ich einige wichtige Erkenntnisse zu bekannten Anomalien in der menschlichen Entscheidungsfindung und Bewertung von Informationen gerne aufschlüsseln. Im zweiten Teil werde ich entsprechende Lösungsideen hierzu skizzieren.

Die Erkenntnisse sind grundsätzlich nicht neu und an dieser Stelle nur zusammengetragen, so dass man sich mit den Themen nochmals intensiver beschäftigen kann. Ich möchte hiermit Anregungen gerne weitergeben in der Hoffnung, dass der ein oder andere damit einen wichtigen Baustein für sein eigenes Trading-Tagebuch und sein eigenem Trading-Plan ausarbeiten kann.

Anomalien in der Entscheidungsfindung

 

Verlustvermeidung wird höher gewichtet als Gewinnerzielung

 

Gegen eine Mehrheit zu stellen erzeugt Angst

  • Trading sollte One-upmanship vermeiden
  • Handelsergebnisse nur mit sich selbst vergleichen

Gegenwärtige Belohnungen werden höher bewertet als zukünftige

 

Lösung komplexer Probleme zeigt wiederkehrende Probleme

  • Nichtberücksichtigung Fern und Nebenwirkungen
  • Handeln ohne Analyse der vorliegenden Situation
  • Nichtberücksichtigung von Prozessabläufen
  • Festhalten an Methodismus
  • Flucht in Einzellösungen

Informationsaufnahme

  • Selektive Wahrnehmung
  • Framing-Effekt
  • Adaption von Massen und Autoritätsmeinungen
  • Informationsverarbeitung
  • Reduktion der Komplexität & Vereinfachung von Sachverhalten

Verfügbarkeitsheuristik

  • Zur Reduzierung der Komplexität eines Sachverhalts wird auch die Verfügbarkeitsheuristik eingesetzt. So hält ein Anleger, der bereits einen Aktienmarktcrash miterlebt hat, die Wahrscheinlichkeit eines Kurseinbruchs für viel höher als ein Anleger, der bisher keine derartigen Erfahrungen gesammelt hat.
  • Um schnell zu einem Urteil zu kommen, erfolgt häufig der Rückgriff auf den „Ankereffekt“. So wird die Neigung der Menschen bezeichnet, ihre Einschätzungen mit oftmals willkürlichen und daher falschen – Referenzwerten ihres Gedächtnisses zu verknüpfen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn bestimmte Informationen nicht sofort         eingeordnet und bewertet werden können.
  • Bei Kursprognosen dienen meist „runde“ Kursniveaus, Höchst- oder Tiefstkurse oder das aktuelle Niveau als Anker

Vereinfachungsheuristik

          

Mentale Kontenführung

          

Verankerungseffekt

Denken in Bezugspunkten bei komplexen Schätzungen

Repräsentativität

  • Muster und Zusammenhänge werden erkannt, die so nicht representativ sind
  • So hat jeder Mensch eine Vielzahl von Schemata im Kopf, die er sich durch Erfahrungen oder durch Lernen angeeignet hat.
  • So ist zu beobachten, dass Menschen Wahrscheinlichkeiten von repräsentativen Ereignissen überschätzen.
  • Ebenso häufig werden empirische und kausale Zusammenhänge überbewertet beziehungsweise auch dann gesehen, wenn gar keine vorhanden sind.
  • Letzteres kann mit dem eingangs beschriebenen Kontrollbedürfnis in Verbindung gebracht werden.
  • Per Saldo zeigt sich, dass die Anwendung von Heuristiken häufig zu Fehleinschätzungen und zu nicht optimalen Entscheidungen führt.

Verhalten Überschätzung

  • Selbstüberschätzung
  • Informationsgehalt von Nachrichten
  • Kontrollillusion
  • Qualität eigener Prognosen

Dispositionseffekt

  • Unterschiedliche Risikoeinstellung zu Gewinnen und Verlusten aufgrund der Wertfunktion der Prospect Theory
  • Gewinnbereich sind Marktteilnehmer risikoavers durch Sicherheitseffekt
  • Im Verlustbereich risikofreudig

Sunk-Cost-Effekt

  • Verharren in Verlustpositionen, um diese nicht realisieren zu müssen

Herdentrieb

  • Starke Kursbewegungen werden als Markttrend wahrgenommen

Kognitive Dissonanz

  • Marktteilnehmer haben eine Tendenz zur Harmonie, d.h. Informationen werden ignoriert, wenn diese getroffene Entscheidungen nicht im Einklang stehen
  • Besteht eine starke emotionale Bindung zwischen Entscheider und der Entscheidung selbst (hohes Commitment),
  • kann ein Rückgängigmachen der Entscheidung unmöglich werden

Regret-Avoidance

  • Abneigung gegen Veränderung nach einer getroffenen Entscheidung

Kosten einer Fehlentscheidung wird höher

eingeschätzt als ein möglicher

Opportuniätsgewinn

 

Besitztumeffekt

  • Werte im Besitz werden höher bewertet

Anleger nehmen positiv getradete Titel nicht objektiv wahr

  • Anleger „verlieben“ sich schnell in bestimmte Aktien
  • Es wird angenommen, diese Aktien besonders gut zu kennen
  • Oft herrscht eine voreingenommene Meinung zu einem Wert vor
  • Viele Anleger gehen an der Börse immer wieder gleich vor:
  • Es werden Wertpapiere gekauft, die schon einmal Gewinne einbrachten
  • Es werden Aktien mit einem hohen Volumen gekauft
  • Wertpapiere, die schon einmal mit Verlust verkauft wurden, werden langfristig gemieden
  • Aktien im Depot, die einen Verlust aufweisen, werden durch Zukäufe verbilligt

Overtrading

  • Innerlicher Zwang, unbedingt im Markt zu sein
  • Druck zum Einstieg und schnelle Ausstiege durch Angst wechseln sich ab
  • Trading-Gebühren in Bezug zum Gewinn/Verlust zu hoch
  • Tradefrequenz sehr hoch - bis zu 20 Trades und mehr pro Tag
  • Risiko wird nicht an die Tradefrequenz angepasst (20 x 0,5% Positionsrisiko = 10% pro Tag)
  • Ohne Risiko-Management sind hohe Tages- u. Monatsverluste die Folge
  • Es kann ein starker Stressfaktor mit Burnout Folgen entstehen
  • Lassen Sie den PC ruhig einmal aus und erholen Sie sich

Mentale Buchführung

  • Mit mentaler Buchführung wird die Gewohnheit des Menschen bezeichnet, die mögliche Abhängigkeit zwischen den einzelnen in Frage kommenden Engagements und Projekten zu vernachlässigen.
  • Menschen haben daher nicht die Gesamtheit aller Projekte und deren wechselseitigen Auswirkungen im Kopf, sondern führen mehrere separate, sogenannte „mentale“ Konten.
  • Dabei übersieht er den Diversikationseffekt und verschenkt mögliche Gewinnchancen.

 

Lösungsideen für den Umgang mit Anomalien und begleitenden Problemen

Nachfolgende Ideen für den Umgang mit den Anomalien erscheinen in einigen Fällen sehr trivial, scheitern in der Praxis aber oft an der Disziplin und der konsequenten Einhaltung. Auch diese Liste muss praktisch konsequent "geprüft" werden auf mögliche Indizes bei der persönliche Anlage.

Dispositionseffekt

  • Beim Traden spielt die innere Erwartungshaltung eine sehr große Rolle
  • Nie unbegründet aussteigen, man weiß nie wie der Trade laufen wird!
  • Trader ist es daher ratsam, sich selbst beim Traden zu beobachten
  • Bauch- oder emotional geprägte Entscheidungen sollten unterlassen werden
  • Im Gewinnfall sollte immer ein nachgezogener Stopp den Trade beenden
  • Für den Verlustfall sollte grundsätzlich ein Initial-Stopp gesetzt werden
  • Bei Ausstiegen immer vorher den Grund überprüfen
  • Es gelten nur technische oder fundamentale und keine emotionalen Gründe
  • Vor jedem Trade sollte sich der Trader auf „Neutral“ stellen
  • Der Einsatz einer Ausstiegscheckliste ist empfehlenswert

Overtrading

  • Eigene Emotionen beobachten - Check vor Einstieg
  • Tagesgewinn- und Verlustziele festlegen
  • Maximale Anzahl an Trades pro Tag
  • Diese Ziele werden als Verpflichtung empfunden
  • Auch Wochenziele sind möglich

Optikfehler beim Trading

  • Aktuell Kurs stösst am unten Chartrand an. Chart sollte immer mittig im Chart liegen
  • Genügenden Freiraum sowohl auf der X- als auch auf der Y-Achse schaffen
  • Keim Kampf mit dem aktuellen Bar-Chart. Man sollte immer einen Blick auf die übergeordneten Zeitfenster und vor allem ausreichende Bars haben

10h Trading und keine Nebenarbeiten

  • Suche / Beobachtung sollte sich beschränken auf die Suche nach Einstiegs-und Ausstiegssignalen.
  • Zeit sollte genutzt werden fürs Lernen, Trading-Journals oder Backtesting von eigenen Strategien

Ständige Kontrolle des Marktes

  • Markt sollte als einzelne Gelegenheiten verstanden werden und nicht als „ständiges Band“
  • Konkretes Regelwerk hebt ein durchgehendes Beobachten des Marktes auf

Einstiegssignale sind nicht für die Verluste verantwortlich

  • Kernfrage ist NICHT „Wie komme ich am schnellsten in den Markt“
  • Kernfragen sind: Wie komme ich aus einer Position vernünftig sinnvoll mit Gewinn heraus?
  • Kernfrage: Wo entsteht Bewegung im Markt mit guten CRVs
  • Gewinnsteigerung sollte auch durch die Suche nach Fehltrades begleitet werden und nicht nur nach der Suche nach besseren Einstieg-Ausstiegen

Angenehme mentale Grundstimmung

  • Positive Umgebung schaffen: Klare Formen, Klare Strukturen, Angenehmige Temperatur, Belüftung
  • Positive Verstärker einsetzen, d.h. Dinge die an Erfolge erinnern

Positive Selbstsuggestion

  • Versichern Sie sich durch ständiges Wiederholen, dass heute ein erfolgreicher Tradingtag wird und wieder ein Tag beginnt, der ein näher an seine persönlichen Ziele bringt „„Ich schaffe alles, was ich mir vornehme. Ich werde heute gewinnen. Ich sehe mein Vermögen vor meinem geistigen Auge wachsen.“
  • Vermeiden Sie negative Selbstsuggestion und nutzen Sie jeden Fehler um diesen als Chance  zu sehen, besser zu werden

Intensität ist Lernen

  • Lernen ist mit Intensität verbunden: Nicht nur hören, sondern auch sehen und fühlen und mitmachen: Deswegen mitschreiben, mitexperimentieren oder miterklären im Lernprozess

Programmieren Sie sich auf das Positive

  • „Erleben Sie nicht nur das Negative“, sondern gerade das Positive. Feiern Sie jeden Gewinn-Trade: Machen Sie die Becker-Faust und springen Sie auf. Gönnen Sie sich etwas.

Sonstige Hinweise

  • Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Informationen und analysieren Sie diese genau.
  • Nachrichten, die schnell und einfach greifbar erscheinen, sind auch für andere leicht verfügbar. Die Gefahr, dass diese bereits in die Kurse eingefl ossen sind, ist daher hoch.
  • Wenn Sie eine Meinung zu einem bestimmten Markt oder Wertpapier haben, versuchen Sie Menschen zu finden, die eine konträre Sicht haben. Marktteilnehmer, die Ihren Analysen zustimmen, haben häufig die gleiche Position wie Sie selbst und sind daher alles andere als neutral.
  • Lassen Sie sich nicht von „Stimmungsmache“ ablenken, sondern treffen Sie Ihre eigene Entscheidung.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Diversifikation Ihrer Anlagen.
  • Gehen Sie diszipliniert vor. Setzen Sie sich bereits vor der Transaktion Kauf- und Verkaufsziele. Eine gute TradePlanung leistet hierbei wertvolle Dienste.
  • Behalten Sie das große Bild im Auge, anstatt auf jede gerade verfügbare Neuigkeit zu reagieren.
  • Vermeiden Sie Entscheidungen, die von Panik oder Euphorie getragen werden.
  • Erkennen Sie eigene Fehler und sehen Sie diese als Chance an, daraus zu lernen.

Diese Ideen sind alleine zum Durchlesen nutzlos. Erst in der Aufarbeitung eines eigenen persönlichen und gelebten Trading-Plans und dem zugehörigen Trading-Tagebuch wird die Qualität im eigenen Handeln und Trading verbessert werden.

Personalisierte Marktanalyse für die eigene Entscheidungsfindung der Marktpositionierung

MARKTEINSCHÄTZUNG VISUELL UNTERSTÜTZT VORNEHMEN UND SICH SELBST ENTSCHEIDUNGSHILFEN BAUEN

marktanalyse-teaser

Ich bin nachwievor dabei SHAREholder für die Nutzung als Trading-Tagebuch auszubauen und visuelle Hilfestellungen zu integrieren. Die nicht immer einfache Entscheidungsfindung soll dabei als Ziel vereinfacht werden. Das Problem ist, dass die wichtigste Aussage für mich beim Trading / Investment ist, dass man seinen eigenen Stil finden muss. Weder das Money-Positions-Management, noch die Art der Anlage, noch das Risikomanagement sind klar vorbestimmbar und müssen mit der Zeit justiert und angepasst werden auf den eigenen Stil. Bei mir hat beispielsweise die Anpassung der Positionsgröße von Trades, Wunder bewirkt, da ich Trades nun atmen lassen kann und nicht hektisch werde, wenn ich nur daran denke.

Die Marktanalyse meint dabei für mich! persönlich, die Einschätzung des Marktes im Sinne des Potentials und der Richtung in unterschiedlichen Zeitebenen und damit Trading-Ebenen. Primär wird der Markt für mich bestimmt durch einen übergeordneten Primärtrend, der dabei >6M ausgerichtet ist. Darunter ordnet sich der Sekundärtrend auf 1M-Ebene und am Ende die Tagesebene. Die unteren Ebenen bewegen sich dabei immer mit höherer Wahrscheinlichkeit in Richtung des übergeordneten Trends. Die Erfassung von 5min Fenstern ist natürlich auch denkbar und machbar, aber für mich nicht wirklich relevant. Dennoch kann auch dieses Modell abgebildet werden in SHAREholder (ab 2.12.x).

In diesen Phasen gibt es kursbestimmende Einflussfaktoren und in Vermischung hiervon auch Indikatoren/Vorläufer, die Änderungen an den Einflussfaktoren anzeigen können. Gemeint ist damit, dass ein Stochastik-Indikator keine Kurse macht, aber Änderungen an der Kurs-Situation sichtbar machen kann. Wenn man nun einen Schritt-für-Schritt-Entscheidungsbaum aufbaut und hierbei jeden "Karteneintrag" farbig mit positiv/negativ/neutral belegen kann, kann man ein Gefühl für den Markt bekommen. Anders ausgedrückt kann man bei einer gut austarierten Matrix sogar eine Wahrscheinlichkeit für die eine oder andere Richtung bestimmen.

In der aktuellen Version(.2) wird eine Berechnung einer Long-Wahrscheinlichkeit vorgenommen. Dabei werden negative Elemente mit 0% einbezogen und neutrale Elemente führen zum Ignorieren des Eintrags in der Gewichtung, d.h. alle anderen Elementen werden "aufgewertet". Die Einschätzung wird bis zur Ebene 3 mit [ ...%] angezeigt. Bitte beachten Sie aber, dass dies nur eine Hilfestellung und keine Kauf/Verkaufsempfehlung ist. Auch gibt es keinen Wert < X der dann für Shorteinstiege genutzt werden kann. Dies hängt allein von dem Aufbau Ihrer persönlichen Map ab.

Am wichtigsten ist dabei jedoch den Markt versuchen einzuordnen und nicht zu versuchen anhand von Fremdmeinungen oder einem einzelnen Indikator eine Position zu beziehen. Die eigene Meinung abgebildet auf Fakten/Erkenntnissen oder Ableitungen ergibt eine Meinung, zu der man ein Setup aufbauen kann und danach handeln kann.

Natürlich ist es nur ein visueller Baum, der aufgrund von visuellen Einschränkungen (Monitorauflösung ist beschränkt) nicht beliebig komplex ist, er hilft aber als Ergänzung zu einem Tagebuch eine Tagesanalyse für sich selbst zu bauen und wichtige Faktoren zu bewerten. Es macht aus meiner Sicht ein Unterschied ob man grundsätzlich auf ein Long oder Short-Setup vorbereitet ist, auch wenn man beide Seiten traden kann und faktisch in einem Intraday-Szenario nur Candles tradet. 

Ich hoffe es hilft auch Ihnen weiter! Gerne schreiben Sie auch hierzu einen Kommentar oder schreiben ins Forum oder schreiben mir auch einfach eine Mail an s u p p o r t @ s h a r e h o l d e r 2 4 . d e.

Wie geht man nun damit um:

marktanalyse-mark-itemEinfach eine Ebene/Eintrag markieren, womit eine rot gestrichelte Linie um den Eintrag gezeichnet wird. Danach über die Tool-Leiste die Einstellungen für Beschreibung, Wertigkeit, Status (pos, neg, neutrl) vornehmen und "Übernehmen". 

Ebenen werden dabei nach Selektion eines Eintrages mit "Kind-Knoten" oder "Bruder-Knoten" erstellen erzeugt. Diese können dann wiederum Kinder oder Brüder haben und nach Selektion verändert werden. 

Die Modelle werden als TEE-Modell-Dateien mit der gleichnamigen Endung abgespeichert. SHAREholder unterstützt mehrere Modelle. Im Standard wird dabei aber immer nur "Marktanalyse.tee" geladen aus dem Datenverzeichnis.

Lebenslange Börsensoftware-Lizenz
Shareholder wird grundsätzlich über eine einmalige Lizenz (ab 49€) erworben mit uneingeschränkter Nutzung nach dem Kauf. Nur der Zugriff auf die aktuellsten Versionen ist auf 1/2 Jahr eingeschränkt. Optional kann eine lebenslange Lizenz für den Zugriff auf alle zukünftigen Updates erworben werden. Als Besonderheit wird eine tägliche Kursdatenbank zusätzlich kostenfrei zur Verfügung gestellt für alle registrierten Anwender.