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Tradingtagebuch und Wochenanalyse

Ideen zur Nutzung eines Trading-Tagebuchs

Für die Analyse der eigenen Trading-Tätigkeiten sollte ein tägliches Trading-Tagebuch geführt werden und dies mit täglichen Analysen begleitet werden. Zusätzlich sollte auch am Wochenende eine Gesamtanalyse erfolgen. Sowohl in der Tages- als auch in der Wochenanalyse kann SHAREholder als Börsensoftware unterstützen.

Hierzu gibt es unterschiedliche Auswertungen, die diverse Rückschlüsse zulassen über das eigene Trading-Verhalten und vor allem Hinweise für Tätigkeitsfelder, die für die eigene Optimierung der Trading-Strategie oder dessen Setup genutzt werden sollte.

Als Ausgangspunkt kann die Kennzahlenauswertung verwendet werden. Um die Wochenanalyse durchzuführen, sollte in der Toolbar im Reiter "Depotberechnungen" dass Startdatum auf den Wochenanfang gesetzt werden. Danach können sofort die Kennzahlen verwendet und analysiert werden.

KW30-Depot-Kennzahlen

Die Analyse ist stark abhängig vom eigenen Trading-Stil, dennoch sollte der Erwartungswert pro Trade maximiert werden, egal ob ich Swing, Momentum-Trading etc. durchführe, d.h. unabhängig ob ich hohe Trefferquoten benötige oder mit niedrigen Bewegungspunkten arbeiten kann. Der Erwartungswert ergibt sich hier durch eine 44% Gewinnwahrscheinlichkeit multipliziert mit der durchschnittlichen Gewinnhöhe von 22,05€. Dies muss natürlich addiert werden mit der 56% (100%-44%) Verlustwahrscheinlichkeit multipliziert mit dem durchschittlichen Verlusttrade.

Zusammen mit dem Erwartungswert sollte in diesem Beispiel sehr kritisch überprüft werden, ob eine derartige hohe Anzahl von Verlusttrades (58x) notwendig war. Diese Analyse sollte auf Tagesebene heruntergebrochen werden und Ideen gesammelt werden, wie dies zukünftig optimiert werden kann.

Die Kennzahlen lassen sich insg. von Woche zu Wochen vergleichen und mögl. Fortschritte schnell finden. Wichtig ist die Daten nicht zu ignorieren, sondern natürlich Gründe für Fehler und Optimierungen zu finden (Finde Schwächen und machen Sie zu Stärken). Welche diese konkret sind hängt vom eigenen Trading-Stil ab. Ideen sind aber z.B.

  • Initial-Risk-Stopps-Strategie prüfen
  • Strategie für das Nachziehen der Stopps prüfen, um tatsächlich Swing-Bewegungen tatsächlich bis zum Schluss zu reiten
  • Anssätze zur Vermeidung von Overtrading finden d.h. z.B. die Zeitebene von Ticks - 5min - 10min - 1h - Tag - Woche wechseln und nur bei übereinstimmender Signalgebung auf mind. 2 Zeitebenen den Einstieg zu finden
  • Prüfung der Positionsgröße pro Trade
  • Prüfung der durchgeführten Trades auf das genutzte CRV, d.h. werden alle Chance-Risiko-Verhältnisse getradet, oder werden nur Trades mit CRV>3 getradet. Bei geringer Trefferquote sollte fast zwangsweise die CRV-Schwelle für einzugehende Trades geprüft werden. Achtung: CRV-Festlegungen, d.h. wohin läuft eine Position wahrscheinlich im Sinne eines Zielkurses (Chance) und wo ist ein sinnvoller Stoppkurs (Risiko) muss hart erlernt werden, da dies mehr als das Ziehen eines beliebigen Risk/Target-Stops ist. Erst eine gute Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten der Risk/Stop-Ziele erlaubt gute CRV-Einschätzungen und damit gute Trades.

Um die Analyse weiter zu vereinfachen, gibt es ein Stunden-Chart, der das Tradingverhalten auf Basis gemachter Gewinne/Verluste ausschlüsselt. Es erfolgt hierbei eine unterschiedliche starke farbliche Einfärbung für Gewinne/Verluste mit rot oder grün in einer horizontalen Stunden-Achse. Auf der vertikalen Achse werden die betrachteten Tage gezeigt.

Hier ebenfalls einmal ein auf Beispieldaten generierte Auswertung aus SHAREholder unter den Depotgrafiken / Tradingauswertungen. Hier ist schnell zu erkennen, dass Trades am Vormittag in dieser Woche bis 12:00 Uhr Schwierigkeiten in der erfolgreichen Umsetzung von Trades auftraten. Der MO (23.07) war definitiv ein Tag, der nochmals intensiv geprüft werden sollte, da hier durchgängig bis in den Abend hinein nur Minustrades gemacht wurden auf Stundenbasis.

KW30-Depotchart-Daytradingstundenauswertung

Schaut man sich  in SHAREholder in den Trading-Depot-Auswertungen die Wochenanalyse an, so kann man auf Tagesebene die Ergebnisse für die Trefferquote, Erwartungswert pro Trade und das eigentlichen Tagesergebnis (Gewinn/Verlust) prüfen. Die Werte sind auf den Achsen entsprechend zugeordnet. Wie die Zahlen hier im Einzelnen zu werten sind, hängt wieder an der persönlichen Trading-Stragie. Es gilt jedoch immer die Pauschalaussage, dass negative und vor allem positive Ausreißer analyiert werden sollten. Bei einem guten Setup wird so die dahinterstehende Strategie auf Fehler und mögliche wiederholbare Gewinnbringer durchsucht. Hohe Gewinne werden so nicht mit "Hatte ich Glück" erklärt, sondern mit einem definiertem nachvollziehbaren Setup oder Muster. 

KW30-Depotchart-Daytradingauswertung

Will man nun die Ergebnisse auf Wochenbasis oder Monats/Jahresbasis vergleichen, so hilft hier eine spezielle Auswertung in SHAREholder. Es macht beim Trading dabei keinen Sinn, ein Vergleich der Werte mit anderen Tradern anzustreben, sondern Primärziel der Grafiken ist der Vergleich der im eigenen Trading-Setup gesetzten Ziele zu erlauben in unterschiedlichen Zeitebenen. So kann beispielsweise ein Wochenergebnis von 200€ angestrebt werden bzw. von 40€ pro Tag. Um hier die Ergebnisprüfung zu vereinfachen, existieren hier entsprechende Grafiken. Ziel ist damit die permanente Erfolgskontrolle und auch die Teilmotivation durch erreichte "Checkpoints" bzw. Tages/Wochenziele. Hier wäre eine einfache Summenrechnung auf Jahresebene zuwenig.

Qualitatives Trading beginnt ohnehin nicht mit der nachträglichen Auswertung der Jahresperformance, sondern mit dem konstanten Erreichen von Zielen.
Die hier gezeigten Zahlen sind wieder generierte Demo-Zahlen, um ein Beispiel aufzuzeigen.

KW30-Depotchart-Tradingergebnisse

Die hier gezeigten Grafiken wurden von SHAREholder aus unter Depotberechnungen / Speichern als Grafik erzeugt. Die Grafiken lassen sich so in persönliche Trading-Journale (Form egal wie z.B. Word, Wikis, Blogs) leicht übertragen und nutzen. Ziel muss es sein eine dauerhafte und permanente Prüfung der eigenen Ergebnisse zu erzielen, mit dem Ergebnis qualitativem Trading d.h. Fehler zuzulassen, diese aber nicht immer und immer wieder zu wiederholen.

Das Trading-Tagebuch auf Tagesbasis kann sehr unterschiedlich gepflegt werden. Eine Möglichkeit ist die Nutzung der Kommentarfunktion in den Trades in SHAREholder. Eine andere ist es in Chartgrafiken entsprechend Notizen an den Einstiegs/Ausstiegspunkten zu positionieren und dies für spätere Analysen und Nachbetrachtungen zu verwenden. Es ist auch denkbar sich einfach Online-Trading-Charts zur Hilfe zu nehmen und dort Notizen, Chartmarken etc. einzuzeichen und dann den jeweiligen Tageschart per Mail zuzusenden und speziell im Postfach abzulegen. Dies macht insb. im Day-Trading Sinn, da hier keine Doppelpflege erfolgen soll, sondern eine direkte Dokumentation. Dies ist insb. mit IG-Markets hervorragend möglich.

Wichtig ist eine Möglichkeit der Analyse des eigenen Verhaltens zu bekommen hinsichtlich der Einhaltung des eigenen Setups (Technische Aspekte, Emotionale Aspekte). Dieses Verhalten sollte somit immer laufend mitnotiert werden. Eine nachträgliches Aufarbeiten der Gefühle insb. der Streßsituation ist eigentlich nicht möglich.

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Lebenslange Börsensoftware-Lizenz
Shareholder wird grundsätzlich über eine einmalige Lizenz (ab 49€) erworben mit uneingeschränkter Nutzung nach dem Kauf. Nur der Zugriff auf die aktuellsten Versionen ist auf 1/2 Jahr eingeschränkt. Optional kann eine lebenslange Lizenz für den Zugriff auf alle zukünftigen Updates erworben werden. Als Besonderheit wird eine tägliche Kursdatenbank zusätzlich kostenfrei zur Verfügung gestellt für alle registrierten Anwender.