Stops

Stops gehören zu den klassischen Instrumenten des Risikomanagements. Stops werden in Shareholder fast zwangsweise verwendet, da diese bei Abschluß einer Transaktion automatisch festgelegt werden. Stops werden in Shareholder zunächst als Init-Stop nach einem Kauf festgelegt. Danach werden diese wenn gewünscht automatisch als Trailing oder Target-Stops hinterhergezogen. Die Festlegung der Stops erfolgt entweder direkt per Festlegung in einem entsprechenden Formular, über das Chartfenster oder automatisch berechnet innerhalb einer Transaktion.

Stops werden insb. wenn Sie automatisch gesetzt sind, erst aktiv wenn diese vom Anwender akzeptiert werden. Der User bekommt bei Anpassung einen Hinweis im Depot. Diese Ansicht beispielsweise zeigt einen Stopkurs auf 27,27 vom User manuell gesetzt, der 4,5% vom aktuellen Kurs entfernt ist.

Transaktion

Wenn man eine saubere Betrachtung möchte, so muss auf der einen Seite vom Risikomanagement und auf der anderen Seite vom Moneymanagement gesprochen werden. Beide Themen werden insb. beim Kauf von Werten berücksichtigt. Hierzu im Detail:

Folgende relativ einfache aber effektive Systeme arbeiten hier nun zusammen:

  •  Zunächst wird auf Basis des aktuellen Kurses ein Stopkurs berechnet, der auch verändert werden kann. Der Stopkurs orientiert sich per default an der Volatilität des Basistitels / Schwankungsbreite. Ist das Risiko / die Schwankungsbreite gering, so wird der Stopkurs relativ eng am aktuellen Kurs gesetzt, so dass das Kapitalrisiko pro Stück gering bleibt. Es können somit mehr Titel gekauft werden als bei einem schwankungsintensiven Wert.
  • Anschließend wird ein Kapitalrisiko festgelegt, dass nicht mehr als 2% sein sollte (es sei denn Sie wissen was Sie tun)
  • Daraus errechnet sich aus dem kleineren Wert von Liquidität und maximalem Risikobetrag eine empfohlende maximale Anzahl.
  • Danach sollten Sie zur Dokumentation (frei definierbar) eine Entscheidungsgrundlage festlegen. Dies zwingt Sie ein System einzuhalten.
  • Zu guter letzt können Sie persönliche freie Kommentare pro Transaktion hinterlegen. Dies erlaubt weitere Auswertungen zum späteren Zeitpunkt.

Chartsupport

Entscheidungen nur auf Basis von Zahlen zu treffen, halte ich auch an dieser Stelle für problematisch. Es ist daher eine per Drag&Drop verschiebare Stopkurslinie (rote gestrichelte Linie) in jedem Chart vorhanden, ebenso wie eine Targetstoplinie (grüne gestrichelte Linie). Diese ermöglicht in der Watchlistenansicht die Bewertung unterschiedlicher Werte anhand des Chance (Target) / Risikos (Stopkurs) Verhältnisses, wenn zuvor die entsprechenden Linien gezogen worden sind.


Hier als Beispiel aus der Watchlistensicht ...

Kennzahlen

Wie auch bereits in der Depotansicht besprochen gibt es eine Reihe von Kennzahlen die Ihr aktuellen System zu bewerten helfen.

Sie sollten die Zahlen verstehen, da nur mit Ihnen werden Sie Ihr eigenes System bewerten können inkl. Ihrer Stärken und Schwächen.

Money-ManagementKurzeinweisung

  • Positions-Management
  • Money-Management
  • Stopp-Kurs-Verwaltung (Initial,Target,BEP,Trailing-Stops)
  • Trading-Tagebuch
  • Kennzahlen zur Auswertung
  • Gewinnerwartungsmatrix
  • Charts